Dressing zu Feldsalat – meine 5 liebsten

Himbeeren machen das Dressing zu Feldsalat herrlich fruchtig.Himbeeren machen das Dressing zu Feldsalat herrlich fruchtig.

Feldsalat gehört zu meinen liebsten Salaten im Winter. Er ist schön knackig, von Oktober bis März als Freilandware zu haben und sein würzig-nussiges Aroma verträgt auch intensiv schmeckende Zutaten. Das Dressing zu Feldsalat darf deshalb gerne etwas kräftiger sein. Inspiration gesucht? Hier kommen meine Lieblings-Dressings und Zugaben zu Feldsalat.

Da es den gesunden Feldsalat die ganze Wintersaison frisch aus dem Freiland gibt, lohnt es sich beim Dressing und weiteren Zugaben kreativ zu werden. Am einfachsten ist es, mit verschiedenen Ölen und Säuren wie Essig oder dem Saft von Zitrusfrüchten zu experimentieren.

Dressing zu Feldsalat – so wird es garantiert lecker

Die aromatischen grünen Blättchen vertragen intensiv schmeckende Öle sehr gut. Mit einer kleinen Öl-Bar aus Oliven-, Kürbiskern-, Nuss- und Rapsöl lassen sich abwechslungsreiche Salatsoßen kreieren. Bei der sauren Komponente fürs Dressing zu Feldsalat habt ihr die Wahl zwischen Weiß- und Rotweinessig, Balsamico, Kräuter- oder einem guten Fruchtessig. Eine Salatsoße mit Zitronen- oder Orangensaft passt auch prima zu den gesunden Blättchen.

Das Dressing zu Feldsalat darf auch scharf sein

Öl und Säure mische ich im Verhältnis 2:1. Am besten in einem kleinen Einmachglas mit Deckel – einfach verschließen und gut schütteln. Aromen und Gewürze dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ganz klassisch Salz und Pfeffer, es passen aber auch Honig, Agavensirup, Senf oder Chili sehr gut. Die Soßen reichen jeweils für 100 bis 150 Gramm Feldsalat. Das sind zwei Beilagensalate oder eine ordentliche Portion für einen Salatliebhaber.

Einfaches Dressing mit Balsamico, Senf und Honig

  • 2 Esslöffel Olivenöl (etwas spezieller wird es mit Nuss- oder Kürbiskernöl)
  • 1 Esslöffel Balsamico (es passt auch Weiß- oder Rotweinessig)
  • 1/2 Teelöffel Senf, ich mag Dijon-Senf
  • 1/2 Teelöffel Agavendicksaft oder Honig
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 1/4 rote Zwiebel, klein gehackt

Zubereitung: Öl, Essig, Senf, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer in ein Einmachglas mit Deckel füllen, verschließen und gut schütteln. Am Ende die gehackte Zwiebel untermischen. Kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Zum Honig-Senf-Dressing passen gehackte Walnüsse und selbst gemachte Croutons sehr gut. Auch gebratene Pilze schmecken gut zum Dressing, außerdem sind sie eine tolle Eiweißquelle.

Das fruchtige Dressing mit Himbeeren

  • 2 Esslöffel Walnussöl
  • 2 Esslöffel Weißweinessig
  • 1 kleine Handvoll (gefrorene) Himbeeren
  • Salz und Pfeffer
  • eventuell eine kleine Schalotte, klein gehackt

Zubereitung: Öl mit Essig und den Himbeeren in hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die klein gehackte Schalotte unterziehen. Kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Darf der Salat noch fruchtiger sein? Dann gebt einfach noch ein paar frische Himbeeren über den fertigen Salat. Mit Mozzarella-Kugeln oder -Würfeln und frischem Brot wird eine vollständige Mahlzeit daraus.

Die frische Salatsoße mit Zitrone

  • 2 Esslöffel Olivenöl (etwas spezieller wird es mit Nuss- oder Kürbiskernöl)
  • 1 Esslöffel frischer Zitronensaft
  • 1/2 Teelöffel süßer Senf (alternativ: mittelscharfer Senf und etwas Zucker oder ein anderes Süßungsmittel)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas Chili, ich verwende gerne Pul Biber

Zum Zitronen-Dressing mag ich Avocado gerne

Zubereitung: Öl, Zitronensaft, Senf, Salz, Pfeffer und Chili in ein Einmachglas mit Deckel geben, verschließen und gut schütteln. Kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Ein deftiges Dressing mit Speck

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Rotweinessig
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 100 Gramm Speck
  • 1 kleine rote Zwiebel, halbiert und in Scheiben geschnitten

Zubereitung: Öl und Essig mit Salz und Pfeffer in einem Einmachglas oder einer kleinen Schale mit dem Schneebesen gut mischen. Den Speck in einer beschichteten Pfanne knusprig anbraten, die Zwiebeln dazugeben und kurz mitbraten. Die Speck-Zwiebelmasse sowie das Dressing kurz vor dem Servieren auf den Salat geben.

Das Speck-Dressing könnt ihr hervorragend mit gehackten Nüssen oder selbst gemachten Croutons ergänzen.

Das frische Dressing mit Joghurt

  • 1/2 Becher (75 Gramm) Joghurt
  • 1 Esslöffel frischer Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Esslöffel Schnittlauchröllchen

Zubereitung: Joghurt, Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer in ein Einmachglas mit Deckel geben, verschließen und gut schütteln. Zum Schluss die Schnittlauchröllchen vorsichtig untermischen. Das Dressing erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Statt Schnittlauch könnt ihr das Dressing mit etwas Kreuzkümmel abschmecken, dazu passen Rote-Bete-Würfelchen perfekt.

Welche Zutaten passen außer dem Dressing zu Feldsalat?

Feldsalat oder auch Ackersalat schmeckt pur mit einem köstlichen Dressing schon sehr lecker. Er lässt sich aber auch gut mit anderen Blattsalaten mischen – insbesondere der bittere Radicchio macht den nussigen Feldsalat noch interessanter. Die Bitterstoffe darin sind außerdem sehr gesund.

Ein gelungener Salat besteht aus verschiedenen Aromen, Konsistenzen und einem leckeren Dressing. Lasst eurer Fantasie deshalb freien Lauf oder versucht es mit meinen Anregungen:

  • Parmesan, Mozzarella, Feta, Gorgonzola oder Brie
  • selbst gemachte Croutons, knusprige Chips aus Brötchen oder Brezeln
  • Walnüsse, Pinienkerne, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne
  • Himbeeren, Apfel- oder Birnenstückchen, Orangenfilets, Granatapfelkerne
  • gebratene Süßkartoffel-Würfel, gekochte Kartoffeln, rote Bete, Pilze, Avocado

Feldsalat wird schnell welk

Wer einen Garten oder Balkon hat, kann den gesunden Salat selber anbauen. Auch im Oktober ist Feldsalat säen noch möglich.

Nach der Ernte wird Feldsalat schnell welk, deshalb solltet ihr ihn am besten frisch verarbeiten. Gut gewaschen – Feldsalat ist oft sandig, ich wasche ihn immer so lange bis kein Sand mehr auf dem Waschbeckenboden zu sehen ist – und mit einer Salatschleuder getrocknet, könnt ihr ihn ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Dazu die Blättchen am besten in etwas Küchenpapier einschlagen.

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